Sockelabdichtung

Zur Basis eines dauerhaft trockenen Baukörpers gehört auch der dauerhaft abgedichtete Sockelbereich.
Der Sockel ist hochbelastet durch Temperaturschwankungen, Spritzwasser, Salze und Frost-/Tauwechsel. Ferner muss hier ein lückenloser Übergang von Perimeterdämmung zur wärmegedämmten Fassade geschaffen werden. Um eine homogene Abdichtung herzustellen und Spätschäden vorzubeugen ist es deshalb entscheidend wie die Fassade ausgeführt wird. Handelt es sich um Sichtmauerwerk, eine Putzfassade oder ein WDVS- System.
Ferner ist die Höhenangabe der Geländeroberkante erforderlich, um die Abdichtungshorizonte definieren zu können. Je nach Art der Fassade können im Sockelbereich Abdichtungen aus Reaktivabdichtung, flexiblen Dichtungsschlämmen bzw. Bitumendickbeschichtungen ausgeführt werden.

Abschlüsse im Bereich von Gebäudesockeln und an aufgehenden Bauteilen angrenzend an bsp. Hofkellerdecken sind in der Weise auszubilden, dass die Flächenabdichtung planmäßig bis auf eine Höhe von im Endzustand 150 mm über die Oberfläche des angrenzenden Geländes geführt und dort regen- und hinterlaufsicher verwahrt werden.

Sanierungs Anfrage